Gruppentherapeutische Grundversorgung
Die gruppentherapeutische Grundversorgung bietet einen frühzeitigen Einstieg in die psychotherapeutische Behandlung. In einer kleinen Gruppe erhalten Sie wissenschaftlich fundierte Informationen über psychische Erkrankungen, lernen hilfreiche Strategien zur Bewältigung Ihrer Beschwerden kennen und stärken Ihre persönlichen Ressourcen.
Die Gruppen finden in einem geschützten und wertschätzenden Rahmen statt. Der Austausch mit anderen Betroffenen kann entlastend wirken und neue Perspektiven eröffnen. Gleichzeitig werden praktische Übungen vermittelt, die sich direkt in den Alltag integrieren lassen.
Die gruppentherapeutische Grundversorgung eignet sich unter anderem bei:
- Depressionen
- Angst- und Panikstörungen
- Burnout und stressbedingten Belastungen
- Anpassungsstörungen
- ADHS im Erwachsenenalter
- weiteren psychischen Belastungen
Sie kann – sofern therapeutisch sinnvoll – auch dazu dienen, die Wartezeit bis zum Beginn einer weiterführenden Einzel- oder Gruppenpsychotherapie sinnvoll zu überbrücken. Ziel ist es, frühzeitig Unterstützung anzubieten und erste hilfreiche Strategien für den Umgang mit den Beschwerden zu vermitteln.
Die Behandlung erfolgt in kleinen Gruppen mit 3 bis 9 Teilnehmenden und umfasst bis zu vier Sitzungen à 100 Minuten. Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.